Frage nach MFA-Support, rollenbasierten Rechten, Audit-Logs, Exportmöglichkeiten, Datenresidenz und Compliance-Standards wie ISO 27001 oder SOC 2. Prüfe Statusseiten, Vorfallhistorie und Ausfallkommunikation. Achte auf Backup-Optionen, API-Qualität und Rate Limits. Ein zehnminütiges Screening pro Kandidat sortiert Wackelkandidaten konsequent aus. Dokumentiere Ergebnisse in einer Tabelle, damit Entscheidungen nachvollziehbar bleiben. Wiederhole diese Kurzübung jährlich, um Sicherheitsfortschritt und Preis-Leistung neu zu bewerten, bevor Gewohnheiten sich in Abhängigkeiten verwandeln.
Bestehe auf vollständigen, dokumentierten Exporten in offenen Formaten wie CSV, JSON oder ICS, inklusive Dateianhängen und Metadaten. Teste mindestens einmal die Rückführung in eine Alternative oder lokale Ablage. Sichere API-Schlüssel getrennt, halte Migrationsschritte schriftlich bereit und plane Downtime realistisch. Eine gute Exit-Strategie ist wie ein Notausgang: Man hofft, ihn nie zu brauchen, aber seine Existenz macht mutiger. So bleibst du Herr deiner Daten, auch wenn Angebote oder Preise sich ändern.
Günstig ist, was Ausfälle vermeidet und Arbeitszeit spart. Setze Gesamtkosten ins Verhältnis zu RTO/RPO, Supportqualität und Integrationsaufwand. Ein etwas teurerer Dienst mit zuverlässigen Backups und solider MFA kann auf lange Sicht viel billiger sein als ein Schnäppchen ohne Sicherheitsnetz. Bewerte außerdem Community, Dokumentation und Migrationsfreundlichkeit. So entsteht ein realer Business Case, der sowohl Geldbeutel als auch Nerven schont und überraschungsfreie Skalierung ermöglicht, wenn dein Mikrounternehmen Fahrt aufnimmt.